SSD im Mac Pro Late 2013 aufrüsten - Update Mojave

Die Ausgangslage

Aktuell macht es Apple einem nicht einfach, was das Aufrüsten von Macs betrifft. Arbeitsspeicher ist oft fest verlötet und Massenspeicher besitzen proprietäre Anschlüsse die sich von gewöhnlichen Standards unterscheiden. Sehr viel anders ist es beim Mac Pro auch nicht, hier läßt sich einzig der Arbeitsspeicher problemlos tauschen. Spätestens wenn einem der Platz auf dem internen Laufwerk ausgeht steht man vor einem Problem. Die SSD verfügt über einen proprietären Anschluß die den Austausch kompliziert gestaltet.


Zum einen liegt es darin das Apple keine eigenen Laufwerke zum Nachrüsten anbietet und zum anderen liegt das darin das es zwar Fremdhersteller gibt die mittlerweile passende Laufwerke anbieten, diese sind jedoch extrem teuer. Zumindest viel teurer als vergleichbare Lösungen für den Massenmarkt.


Externe Alternativen

Glücklicherweise verfügt der Mac Pro mit vier mal USB 3.0 und sechs mal Thunderbolt 2 über sehr viele externe Highspeed-Schnittstellen. Allerdings hilft einem das nur bedingt weiter. Die effektive Übertragungsrate bei USB 3.0 ist auf ca. 400 MB/s begrenzt, dazu kommt das SSDs für SATA auch schon seit einigen Jahren nicht mehr weiter entwickelt werden und nicht mehr auf der technischen Höhe der Zeit sind.


Moderne PCIe-SSDs sind bei vielen zufälligen und gleichzeitigen Zugriffen auf Daten noch mal ein gutes Stück schneller. Erschwerend kommt noch hinzu das der Chip der für die USB-Anbindung an das SATA-Laufwerk notwendig ist, ebenfalls einiges an Performance kostet.


Externe Laufwerke über USB angebunden sind also allenfalls als Datenlaufwerke zu empfehlen. Man merkt einen deutlichen Unterschied in der Performance zwischen interner SSD und externem USB-Laufwerk.


SATA-Thunderbolt-Konverter sind von der Performance auch nicht viel besser, im Gegenteil, hier ist der Overhead noch größer so das die Performance sogar noch hinter USB-SATA zurück bleibt, und das zu einem wesentlich höherem Preis. Während es gute USB-3.0-Gehäuse schon ab 15 EUR gibt, fangen SATA-Thunderbolt-Konverter für ein Laufwerk preislich ab 100 EUR an.


Eine andere Möglichkeit wäre der Einsatz eines externen PCIe-Gehäuses. Darin könnte man eine moderne PCIe-SSD einsetzen. Die Performance ist auf jeden Fall besser als bei der Verwendung von SATA-Laufwerken. Allerdings zu einen hohen Preis, entsprechende externe Gehäuse fangen preislich bei 250 EUR an und haben nur eine PCIe-Schnittstelle.

Interne Lösungen von Fremdherstellern

Other World Computing (OWC) bietet angepasste SSDs für den Mac Pro an, diese sind jedoch sehr teuer und die SSDs verwenden das alte AHCI- anstatt das leistungsfähigere NVMe-Protokoll. Obwohl Apple ebenfalls AHCI im Mac Pro verwendet sind die Aurora-SSDs von OWC noch mal ein gutes Stück langsamer. Die SSDs von Apple Lesen und Schreiben mit 900 und 700 MB/s, die SSDs von OWC kommen gerade mal auf Werte um die 700 MB/s beim Lesen und 400 MB/s beim Schreiben.


Von amfeltec gibt es ein spezielles internes Trägerbord das den Einsatz von zwei weiteren SSDs erlaubt. Somit sind, einschließlich der originalen SSD, insgesamt drei interne SSDs mit bis zu 6GB Gesamtkapazität möglich. Allerdings kostet das Board mehr als 500 Dollar und ist aktuell nicht regulär erhältlich.


Damit sind auch schon alle bekannten „günstigen“ Möglichkeiten zur Speichererweiterung eines Mac Pro abgehandelt. Es gibt natürlich noch externe Thunderbolt-Raids usw. allerdings liegen die weit im vierstelligem Bereich.

Die "Insiderlösung"

Es ist zwar so das Apple einen proprietären SSD-Anschluß im Mac Pro verwendet, allerdings steckt dahinter trotzdem herkömmliche PCIe-Technik. Findige Anbieter haben mittlerweile diverse Adapter entwickelt um herkömmliche M.2-SSDs in Apple-Geräten nutzbar zu machen. Viele Adapter sind jedoch von schlechter Qualität und bedürfen unter anderem mechanischer Nacharbeit, einige funktionieren, aufgrund hoher Fertigungstoleranzen, gar nicht.


Ein Adapter von guter Qualität ist der von Sintech. Der Mac Pro ist zwar nicht speziell angegeben, trotzdem passt dieser Adapter da hier die selben SSDs verbaut sind wie in den angegeben Macbooks. Mit knapp 10 EUR inkl. Versand ist der Adapter auch sehr preisgünstig, man kann also mal einen Versuch wagen.

High Sierra als Heilsbringer

Da es bisher keine NVMe-SSD von Apple im Mac Pro gab, war die Verwendung von NVMe-SSDs bisher nicht möglich da sie beim Booten nicht erkannt wurden. macOS Hin Sierra bringt aber auch ein Update des Boot-ROMs mit und das neue ROM wiederum unterstützt auch das NVMe-Protokoll das ab jetzt auch den Einsatz von handelsüblichen NVMe-SSDs erlaubt.

Der Praxiseinsatz von NVMe-SSDs im Mac Pro

Hat man sich erst mal den Sintech-Adapter besorgt steht einem die Welt der NVMe-SSDs offen. Zu empfehlen sind hier zum Beispiel die SSDs vom Samsung: 960 EVO, 960 PRO oder SM961. Ich habe mir zum Testen eine 960 EVO mit 500 GB Speicherkapazität gekauft.


Als erstes sollte man ein Backup vom internen Laufwerk machen, das kann mittels Time Machine oder Carbon Copy Cloner geschehen. Nun benötigt man ein Bootmedium das eine High Sierra Installation enthält. Am besten erstellt man sich einen USB-Bootstick. Eine Anleitung dafür gibt es beispielsweise von iDomix  auf YouTube.


Nach der Einrichtung des USB-Sticks schaltet man den Mac Pro aus und löst alle Kabel. Danach öffnet das Gehäuse, entfernt die Torx-Schraube an der vorhandenen SSD. Anschließend kann man die SSD vorsichtig nach oben heraus ziehen.


Dann steckt man am besten den Adapter auf die neue SSD und beides dann, mit dem Adapter voraus, in den SSD-Steckplatz. Hier sollte man behutsam und ohne Gewalt vorgehen.


   


Ist man beim Einstecken ungefähr bei der Hälfte angelangt muss man mit sanften Druck einen Widerstand überwinden. Steckt die neue SSD richtig im Steckplatz bringt man die Befestigungsschraube wieder an. Sollte das nicht gehen, dann steckt die SSD noch nicht tief genug im Port drin. Die Kontakte müssen vollständig im Port verschwinden.


Ist die SSD wieder festgeschraubt schließt man den Mac wieder und startet ihn vom USB-Stick. Danach wird wie gewöhnlich erst mal die neue SSD formatiert und eine Testinstallation durchgeführt.


Anschließend kann man neu starten und, von der neuen SSD ausgehend, eine Wiederherstellung starten. Der Schritt mit der Neuinstallation ist notwendig da die Internetrecovery noch kein NVMe-Protokoll unterstützt und so die SSD auch nicht erkennt. Außerdem schadet es nicht die SSD einem Test zu unterziehen.



Alternativ zum USB-Stick kann man versuchen mit Option-Command-R zu starten, das sollte die neuste Version der Internet-Recovery aus dem Netz laden, ich empfehle dennoch die Vorgehensweise mit dem USB-Stick. Sollte die SSD nicht richtig im Port sitzen reicht so ein einfacher Neustart ohne das man ständig in die Wiederherstellung booten muß.

Limitierungen durch die Hardware

Da der Mac Pro Late 2013 mittlerweile auch schon eine Jahre auf dem Buckel hat ist der SSD-Steckplatz lediglich mit PCIe 2.0 x 4 angebunden. Das bedeutet das der maximale Datendurchsatz auf 1500MB/s beschränkt ist, mehr ist physikalisch nicht möglich. Das ist zwar nicht so optimal da die Samsung 960 EVO Transferraten bis zu 3 GB/s liefern kann, im Alltag kommt es jedoch mehr auf die Leistungsfähigkeit bei zufälligen Zugriffen und gleichzeitigen Operationen an.

Fehlerbehandlung

Tritt nach der Installation eine Kernelpanik auf die auf com.apple.iokit.IONVMeFamily deutet, dann startet man entweder von einem System das kein NVMe-Protokoll unterstützt (macOS Sierra und älter), oder die SSD sitzt nicht richtig im Steckplatz. Hier sollte man also entweder von High Sierra starten oder den Sitz der SSD noch mal prüfen.


Sollte die Geschwindigkeit nach der Installation nicht Transferraten um die 1.400 MB/s erreichen sondern deutlich darunter liegen, zum Beispiel bei 700 MB/s, dann steckt die SSD nicht richtig im Steckplatz.

Benchmarks

Abschließend dürfen natürlich auch einige Vergleiche nicht fehlen:


Samsung 960 EVO



Interne Apple SSD




Alles in allem ist die Samsung 960 EVO fast doppelt so schnell als die SSD die bei der Auslieferung dabei war. Im direkten Vergleich merkt man einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs beim Starten, beim Kopieren großer Dateien oder auch beim Entpacken großer Archive, vor allem im Vergleich zu externen Lösungen.

Preisvergleich

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Eine Samsung NVMe 970 EVO für PCIe mit 1 TB Speicherkapazität gibt es ab ca. 260 EUR:


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Eine Samsung 840 EVO für SATA mit 500 GB Speicherkapazität gibt es ab ca. 79 EUR:


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Update vom 30.10.2018 - Produktiv und weitere Adapter

Ich wurde per Mail öfters gefragt ob die Lösung für einen produktiven Einsatz geeignet ist, dazu kann ich sagen das ich den Umbau so seit Weihnachten 2017 produktiv verwende und keinerlei Probleme habe. Aus meiner Sicht kann ich dem Umbau auch für den produktiven Einsatz empfehlen, sofern man keine Bootcampinstallation auf der SSD betreiben will. Das Mischen ist nicht möglich, die SSD muß mit APF betrieben werden.


Mir wurde mitgeteilt das auch die neuere Samsung 970 EVO funktioniert. Getestet wurden Größen bis 2 TB. Darüber hinaus sollen diese Adapter ebenfalls funktionieren. Ich kann dafür aber keine Empfehlung oder ähnliches abgeben da ich die Adapter selbst nicht getestet habe. Sie wurden mir allerdings als im Mac Pro 2013 funktionsfähig gemeldet:


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Von den Daten her sollen die Adapter schon mal passen.


Mojave soll auch problemlos laufen, da leider noch nicht alle von mir benötigen Anwendungen in einer Mojave-Version vorliegen muß ich das Update noch etwas heraus schieben. So bald ich dazu eigene Erfahrungswerte habe, werde ich sie hier nachtragen.

Update vom 31.10.2018 - Mojave

Bevor man das Update auf Mojave durchführt sollte man vorher das Boot-ROM auf den neusten Stand bringen, sonst kann es vorkommen dass das Update in einer Endlosschleife hängen bleibt. Aus irgend einem Grund wird bei einem Update auf einer NVMe-SSD das Boot-ROM nicht aktualisiert. Die neusten Mojave-Updates bringen aktualisierte NVMe-Treiber mit, daher würde ich Update des Boot-ROM auch dann empfehlen wenn man weiter High Sierra einsetzt.


Um das Boot-ROM zu aktualisieren muß man zwingend wieder die originale SSD einbauen und dort ein Update oder eine Neuinstallation von Mojave 10.14.1 durchführen. Nach dem Update sollte die neue Version die 127.0.0.0.0 sein:




Anschließend kann man die NVMe-SSD wieder einbauen und auch dort ein Update durchführen.

Fazit

Viel kann man bei einem Mac Pro Late 2013 nicht ändern, aber immerhin gibt es beim internen Massenspeicher diverse Lösungen. Mit einem PCIe-Adapter für ein paar Euro läßt sich der Mac Pro einfach und günstig mit einer größeren SSD aufrüsten. Mittlerweile wird nicht nur das alte Protokoll, AHCI, unterstützt, mac OS High Sierra bringt auch Treiber für NVMe mit.

    Kommentare 36

    • Hallo zusammen,

      ich habe zwar keinen MacPro sondern ein MBP Retina Late 2013, Mojave 10.14.3, BootROM Version 149.0.0.0.0. Wollte die interne SSD gegen Samsung EVO970plus 1TB tauschen. Um es kurz zumachen, Formatierung auf APFS war nur am USB möglich, dann Kopie von CCC aufgespielt. Danach SSD ins MacBook gebaut. SSD wurde erkannt, das MBP startete und lief auch einige Zeit ... so nach einer Stunde fingen dann die Abstürze an, inclusive "Panic Report". Am Ende nur noch schwarzer Bildschirm mit mehrsprachiger Fehlermeldung und Start war nicht mehr möglich. Immer wurde IONVMeController.cpp als Fehler gemeldet. Mehrere Adapter probiert, immer dasselbe, es geht ne Weile, dann Abstürze. Am externen USB-Adapter funktioniert die SSD einwandfrei ... kann das am MacOS liegen, dass Fremd-SSD schlussendlich ausschliesst? Bin jetzt echt ratlos ...

    • Hallo in die Runde,

      ich habe mein MAC Pro mit einer 2TB Samsung ausgerüstet. Es funktioniert soweit gut, aber es gibt zwei Einschränkungen.

      Zum einen wird in der Übersicht der Festplatte nicht mehr korrekt der Inhalt angezeigt, zum anderen werden nach größeren Änderungen die ungenutzten Bereiche nicht wieder freigegeben. Hat dazu jemand eine Lösung?

      • Hallo,


        schwer zu sagen, ich habe mittlerweile auch eine 2TB SSD drin und soweit keine Probleme. Hast du einen Speedtest gemacht, bist du sicher das die SSD korrekt im Port sitzt?


        Grüße Tom

      • Hallo Tom,

        ja, die SSD sitzt richtig und hat volle Geschwindigkeit. In Wirklichkeit ist das Problem auch nicht wirklich groß, nach dem verändern von ca. 25.000 Dateien mit insgesamt 1,2 TB wurden ca. 80 GB nicht wieder frei gegeben.

        Das kann man über Nacht von der Datensicherung beheben lassen, kommt ja nicht so oft vor.

        Alles gut.

        Gruß Jens

    • Hallo Tom,


      super Anleitung, damit habe ich mein MacPro auf 1 TB aufgerüstet! BootCamp ist mit kleinen Einschränkungen möglich. Momentan betreibe ich produktiv macOS und win10 auf einer 1 TB Samsung 970 EVO mit dem von dir verlinkten Adapter von Sintech.


      BootCamp bricht mit dem Fehler "Windows-Dateien konnten nicht kopiert werden" ab und wenn man unter macOS gebootet hat, muss Windows über Systemsteuerung -> Startvolume gestartet werden, damit unter Windows die Virtualisierung aktiv ist. macOS lässt sich nur über das Boot-Menü (Alt-Taste) starten.


      Windows habe ich mit einem Boot-Stick auf der Partion installiert, die BootCamp erstellt hat. Manuell die BootCamp-Treiber geladen und unter Windows installiert.

      • Hallo,


        Danke für den Hinweis, ich werde das mit Bootcamp im Artikel ergänzen.


        Grüße Tom

    • Hallo Zusammen,


      würde mir die 970 EVO „Pro“ einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der „normalen“ 970 EVO bieten?


      Hat auch jemand mal den Arbeitsspeicher ersetzt? Bei den Preisunterschieden zwischen den Speicherkits bin ich sehr verunsichert.

      Samsung 4x 16 GB für 400 Euro, Crucial 2x 16 GB für 433 Euro und Transcend 4x 16 für 855 Euro.

      • Hallo,


        nein, eine Pro bringt dir keinen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil. Beide haben 5 Jahre Garantie, ich sehe keinen wirklichen Grund für eine Pro.


        Ich habe 2x16 GB von Samsung und 2x16 GB von Micron bei mir drin. Schau mal hier: http://www.mac-speicher-shop.d…eitsspeicher/Mac-Pro/2013 da gibt es Kits zu günstigen Preisen.

      • Vielen Dank für die Info wegen der PRO. Den Speicher hatte ich auch schon gefunden.

    • Hallo, hat jemand mit anderen SSDs als denen von Samsung getestet?

      • Es gehen auch andere SSDs von Crucial und Western Digital, aber nicht alle und selbst einige von Samsung funktionieren nicht. Wenn du keine zum Testen hast sondern eine kaufen mußt, dann nimm eine der genannten Samsung da die dann auch funktioniert. Wirklich teurer sind die ja nicht und außer das man Samsung nicht mag, gibt es keinen Grund keine Samsung zu kaufen.

    • Hallo, hat wunderbar geklappt, Sintech Adapter und 970 EVO M.2 1TB - meine Frage ist, gibt es ein externes gehäuse für die alte 250er SSD auf USB3 oder Thunderbold2?

      • ich meine damit nicht das Envoy Pro - sondern evtl. andere preisgünstigere?

      • Hallo,


        nein, es gibt nur das Envoy Pro Gehäuse, leider. Apple verwendet einen eigenen Port der sonst zu nichts kompatibel ist.


        Grüße Tom

    • Habe die Installation mit einer 2 TB EVO 970 und dem Sintech Adapter durchgeführt. Internetrecoveries - Disk Utility erkennt das drive nicht. Sitzt satt und sieht gut aus, irgend eine Idee? Boot Rom ist 127.0.0.0.0.1

      • Boot ROM Version: 127.0.0.0.0 - sry natürlich ohne 1

      • Die SSD wird überhaupt nicht vom System erkannt? In dem Fall kann ich mir eigentlich nur zwei Dinge vorstellen, entweder ist die SSD defekt oder sie sitzt nicht richtig im Slot. Ich würde den Sitz noch mal ändern. Ich muß bei mir den Adapter eine Kleinigkeit neigen, wenn ich ihn normal in den Post stecke, wird keine SSD erkannt. Und es ist wichtig das die Kontakte abgedeckt sind, siehe die Bilder, da ist das gelbe Klebeband zu erkennen.


        Ansonsten würde ich auch mal einen anderen Adapter verwenden, heute würde ich einen großen Adapter nehmen.

      • Hi Tom, danke für die Antwort. Ich vermute aber entweder noch nicht upgegradetes BIOS oder die Netzwerkinstallation als Verursacher. Hatte dann doch eine Mojave BOOT-USB hergestellt und damit geht es jetzt. Da dazwischen ein Update der Mojave Version stattgefunden hatte kann ich leider nicht wirklich sagen ob es an der Netzwerkinstallation gelegen hat - das Sparen des Herunterladens evtl. benötigter Treiber würde ja Sinn machen - oder eben die Boot-USB das Problem behoben hat.

        Was mich jetzt wundert ist folgendes: AmorphousDiskMark: SeqQD32 R1696 - W1596 | 4K QD32 R642 - W22 (!) | Seq R1372 - W1168 | 4K R39 - W25 (!). Die Schreibgeschwindigkeiten für die zwei 4K Tests sind ziemlich niedrig - hast du da eine Idee warum? Samsung EVO 970 mit Sinatech (Werte kaufm. gerundet, R= Read, W= Write)

        P.S. Notwendigkeit für Klebeband oder ähnliche Komplikationen hatte ich beim Verbauen gar nicht.

      • Hallo,


        leider kann ich dazu nichts sagen, außer Spotlight im Hintergrund fällt mir nicht viel ein.


        Grüße Tom

      • Hi Tom, habe aus folgendem Thread https://www.hackintosh-forum.d…?postID=173225#post173225 das trimforce commando ausprobiert. Der oben beschriebene Wert liegt jetzt bei 93. Interessant wäre nun zu wissen warum? Grüße und auf jeden Fall schon einmal Danke für deinen tollen Beitrag!

    • Hey Tom,

      vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Habe meinen MacPro Late2013 nun auch aufgerüstet von 256MB auf 1TB.

      Hatte anfangs Probleme die neue SSD 960 EVO auf das Apple Format zu bringen ... jetzt läuft aber alles super. ;-)

      Gruß Monaco

      • Bin gerade dabei meinen Mac Pro auf 2TB, wie oben beschrieben, aufzurüsten. Witzig, das am Di. jemand mit dem gleichen Nachnamen ähnliches gemacht hat. Grüße, Monaco ;)

    • Hey
      Würde das auch bei meinem iMac 27 late 2013 funktionieren ?

      • Hi,


        ja das geht auch bei deinem iMac, allerdings wird die SSD dort nur über PCIe 2x angebunden, mehr als 750 MB/s schreibend und lesend sind da nicht möglich. Da man den iMac komplett zerlegen muß würde ich an deiner Stelle lieber auf eine externe USB 3.0-SSD setzen.


        Ansonsten gilt hier das selbe wie beim Mac Pro, erst das Update auf High Sierra, dann sie SSD einbauen.


        Grüße Tom

    • Ich habe den M-ware Adapter bei Amazon bestellt und eine 970 EVO 1TB. Einbau war easy. Funktioniert hervorragend mit um die 1500 MB/s für Lesen und Schreiben. Mit dem CCC hab ich den Klone auf eine Festplatte und dann auf die SSD. OS ist Mojave.

      Danke an Tom für den Artikel.

      • Das ist super und Danke für die Rückmeldung Bernd.


        Grüße Tom

    • Vielen Dank für den Top Artikel.


      Funktioniert das mittlerweile auch mit dem Bootcamp und Windows?

      Ich finde seit Mojave ist der Mac super träge geworden und Windows rennt noch. Deswegen will ich zukünftig gerne auch wieder das Bootcamp und Windows verwenden.

      danke schon mal,

      Markus

      • Hallo Markus,


        nein, aktuell geht das auf einer internen NVMe-SSD im Mac Pro nicht. Kann man nicht mittlerweile Windows auf ein externes Laufwerk installieren? Vor ein paar Jahren hatte ich das mal mit WinClone gemacht, da brauchte man allerdings zwingend ein Thunderbolt-Laufwerk. Mittlerweile sollte das aber auch über USB gehen. Ich habe schon ewig kein Windows mehr benutzt und bin aus dem Thema leider raus.


        Ich habe heute Mojave installiert und kann soweit keinen Unterschied zu älteren Versionen feststellen, eventuell läuft bei dir noch Spotlight im Hintergrund? Bei mir war allerdings nach dem Update bisher kein mds-Worker zu sehen. Ich bin bisher superzufrieden mit Mojave.


        Grüße Tom

      • Hi Tom,

        herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Dann muss ich wohl mal auf die Suche gehen warum der Mac so langsam geworden ist. Geht mir nämlich bei Lightroom ähnlich, seit Mojave ist es eigentlich nicht mehr zu benutzen, da mega träge.


        Nice Weekend,

        Markus

    • Hallo Tom,


      Danke für die ausführliche Erklärung. Bin gerade dabei meinen Mac nach deiner Anleitung aufzurüsten. Kannst du mir sagen ob ich auch eine 2 TB SSD einsetzen kann, oder ist da die Speichergröße irgendwie limitiert?


      Dache an die Eva 970 von Samsung, die ist auch mit 2 TB zu haben.


      Gruß

      Christian

      • Hallo Christian,


        es gibt von OWC Nachrüst-SSDs mit 2 und 4 TB für den Mac Pro, von daher sollten 2 TB keine Probleme machen.


        Grüße Tom

    • Hallo Tom


      Vielen Dank für die super Anleitung des Mac Pro SSD-Upgrades. Tolle Sache und sehr einfach. Seit der Umstellung auf eine Samsung Evo960 kann ich die Benutzerrechte nicht mehr ändern – sprich, ich habe keine mehr. Über cmd-i und Öffnung des Schlosses verweigert mir die SSD die Änderungen für Zugriffsrechte. Einzig der Reiter System (eigentlich sollte da mein Administrator-Account drin sein) hat Lese- und Schreibrechte. Wenn ich den Administrator ergänzen will, bekomme ich die Meldung, dass ich keine Rechte hätte, um dies zu ändern. Das kann wohl nicht mit dem Aufstecken der SSD zusammenhängen – der Speedtest zeigt knapp 1400 an. Perfekt! Alles läuft sonst tadellos. Die Benutzerrechte habe ich schon mehrmals repariert - auch von einem anderen System aus. Liegt dies an meiner Konfiguration oder doch an der neuen SSD? Ich habe alles genau so installiert, wie es auf der sehr präzisen, verdankenswerten Anleitung steht. Danke für einen Hinweis. Herzlich / Robert

      • Hallo Robert,


        ich kann dir da leider auch keinen Tipp geben. Ich habe das System neu installiert und soweit funktioniert alles mit den Rechten. Wie hast du das gemacht? Ein vorhandenes System übertragen oder auch eine neue Installation durchgeführt? Ich kann mir nicht wirklich vorstellen das es mit der neuen SSD zusammen hängt.


        Grüße Tom

    • Hallo, danke für die tolle Anleitung, habe dazu aber eine Frage, vielleicht kannst Du helfen.


      Habe mir ein evo970 geholt mit dem Adapter, alles gut soweit, nur die Transferrate liegt bei 700MB.

      Ja, Du schreibst, sie würde nicht richtig drin stecken, habe es zweimal gecheckt, kann nicht sein.

      Gäbe es da noch andere Gründe.

      os 10.13.6 mit APFS formatiert.


      Danke

      Martin

      • Hallo,


        nicht das ich wüsste, 700 MB/s ist die Hälfte der möglichen Bandbreite. Wie sieht es denn mit der originalen SSD aus? Liefert die mehr als 700 MB/s? Es reicht auch schon wenn man die SSD wirklich minimal verdreht ist damit man den zweiten PCI-Port verpasst. Ich würde da noch mal etwas testen. Zumindest bei mir ist das mit dem Adapter nicht ganz eindeutig, wenn ich die SSD einsetze und spielfrei mit der Schraube fixiere, liege ich auch daneben und erreiche nur 700 MB/s. Ich muß die SSD einen kleinen Tick zur Seite neigen damit alle Ports verwendet werden.

    • TOP - danke für die Details